Schädlingsbekämpferverzeichnis

Schädlings-Identifikator und Befalls-Kostenrechner

Befalls-Kostenrechner

Eine Bettwanzenbehandlung kostet 250 bis 700 Euro, Mäuse und Ratten 140 bis 600, Kakerlaken 160 bis 540, Silberfische 140 bis 420, Motten 170 bis 670 und ein Wespennest 50 bis 250. Der Deutsche Schädlingsbekämpfer-Verband dokumentiert dagegen eine Rechnung über 4.680 Euro für eine Bettwanzenbehandlung, für die ein seriöser Betrieb rund 250 Euro nimmt.

Befalls-Kostenrechner

Angebot gegen die Spanne halten

Veröffentlichte Spanne für Bettwanze: 250 bis 700 Euro.

Das Angebot liegt innerhalb der veröffentlichten Spanne für diese Art.

ADAC, Kammerjäger rufen: Kosten, Tipps, wer zahlt, Stand 14.07.2026, https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/zuhause/wann-kammerjaeger-rufen/

Der Deutsche Schädlingsbekämpfer-Verband dokumentiert eine Rechnung über 4.680 Euro für eine Bettwanzenbehandlung, für die ein seriöser Betrieb rund 250 Euro berechnet. Barzahlung verlangt ein seriöser Fachbetrieb nie. Zum Vergleich: 4.680 Euro gegen 250 Euro.

Das Konzept sieht eine Preisschätzung nach Schädlingsart und Befallsgrad vor. Eine Quelle, die den Preis nach Befallsgrad aufschlüsselt, gibt es nicht: der ADAC nennt je Art eine Spanne, mehr nicht. Ein Faktor für leichten, mittleren oder schweren Befall wäre erfunden, deshalb steht das Feld auf null und der Rechner arbeitet mit der veröffentlichten Spanne. Nachrecherche am 2026-09-15: erneut gezielt gesucht bei DSV, Verbraucherzentrale, BKI-Baukosten (keine Kostenkennwert-Kategorie für Schädlingsbekämpfung), öffentlichen Ausschreibungen (evergabe.de, Vergabepilot) und Einheitspreisabkommen der Wohnungswirtschaft, ohne Treffer. Mehrere Kammerjäger-Firmenseiten, etwa patronus-shop.de, nennen zwar gestaffelte Preise nach Befallsgrad bei Bettwanzen (190 bis 450 Euro leicht, 280 bis 670 Euro normal, 800 bis 2500 Euro stark), belegen das aber mit keiner Quelle oder Methodik, sondern geben unbelegte eigene Erfahrungswerte aus; als Grundlage für diese Site ungeeignet. Bleibt unbelegt, Feld bleibt auf null.

Was welche Bekämpfung kostet

Kostenspannen je Schädlingsart mit Quelle
ArtSpanne
Bettwanze250 bis 700 Euro
Hausmaus140 bis 600 Euro
Wanderratte140 bis 600 Euro
Deutsche Schabe160 bis 540 Euro
Silberfischchen140 bis 420 Euro
Kleidermotte170 bis 670 Euro
Ameisen170 bis 530 Euro
Flöhe250 bis 480 Euro
Marder270 bis 560 Euro
Wespennest entfernen50 bis 250 Euro

ADAC, Kammerjäger rufen: Kosten, Tipps, wer zahlt, Stand 14.07.2026, https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/zuhause/wann-kammerjaeger-rufen/

ADAC, Wespennest: Wann vom Kammerjäger entfernen lassen, https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/zuhause/wann-kammerjaeger-fuer-wespennest/

Wer die Rechnung trägt

Kostenverteilung zwischen Mieter und Vermieter
Die Ursache liegt in der Bausubstanz, in Gemeinschaftsbereichen oder in baulichen MängelnVermieter
Der Befall wurde selbst verursacht oder begünstigt, etwa durch unsachgemäße Lagerung von LebensmittelnMieter

Der Mieter muss den Befall dokumentieren und unverzüglich melden. Wer wartet, verliert den Anspruch, nicht den Befall.

ADAC, Kammerjäger rufen: Kosten, Tipps, wer zahlt, Stand 14.07.2026, https://www.adac.de/der-adac/ueber-uns-se/zuhause/wann-kammerjaeger-rufen/

Deutscher Schädlingsbekämpfer-Verband, Pressemitteilung vom 20.07.2025, https://www.dsvonline.de/dsv/aktuelles/meldungen/pressemitteilung-des-dsv-20-07-2025.php

Stand der Datentabelle: 2026-09-12

Was dieses Werkzeug macht

  • Alle sechs Arten stehen mit sämtlichen Merkmalen in der Tabelle unter dem Filter. Wer nur nachschlagen will, braucht den Filter nicht.
  • Die Merkmale sind wörtlich dem Schädlingsverzeichnis des Verbands entnommen, je Art mit eigener Fundstelle. Nichts daran ist ergänzt.
  • Ameisen und Flöhe stehen in der Kostentabelle, aber nicht im Identifikator. Zu beiden war keine abrufbare Verzeichnisseite erreichbar, und ohne geprüfte Merkmale wird hier keine Art beschrieben.
  • Eine Preisstaffel nach Befallsgrad gibt es nicht. Der ADAC nennt je Art eine Spanne, und der Rechner arbeitet mit dieser Spanne statt mit einem erfundenen Faktor für leichten oder schweren Befall.
  • Wer die Kosten trägt, hängt an der Ursache, nicht am Befall: Bausubstanz und Gemeinschaftsbereiche gehen an den Vermieter, selbst begünstigter Befall an den Mieter. Gemeldet werden muss er unverzüglich.

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